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02.07.12 09:30

Exlibris des Monats Juli: Gustav Klimt


Am 14. Juli vor 150 Jahren wurde Gustav Klimt, einer der Wegbereiter der Moderne, geboren. Allein in Wien sind ihm in diesem Jahr neun Sonderausstellungen gewidmet. Auch das Gutenberg-Museum erweist dem Ausnahme-Künstler seine Referenz und zeigt

 

Gustav Klimts Exlibris für die Vereinigung bildender Künstler Österreichs (Secession) als Exlibris des Monats Juli 2012.

 

1897 gründete Klimt mit Gleichgesinnten wie Koloman Moser, Josef Hofmann und Joseph Maria Olbrich die „Wiener Secession“, weil sie die Zwänge der offiziellen, konservativ-historistischen Kunstauffassung der Akademien abschütteln wollten. Wien, wo sich Walzerseligkeit und Glanz der Kaiserzeit mit Weltuntergangsstimmung und Morbidität des Fin de siècle zu einer unnachahmlichen Melange verbanden, war um 1900 eines der Zentren künstlerischer Erneuerung. Kunst, Design und Kunsthandwerk erlebten ungeahnte Umwälzungen; das Ziel war eine Gesellschaftsumwandlung mit Hilfe der Kunst, Leben als Gesamtkunstwerk unter Einbeziehung sämtlicher Alltagsbereiche und -gegenstände.

 

Klimts berühmte, in mosaikartige Ornamente eingebundene Bildnisse voller mystischer Erotik, allen voran „Der Kuss“, bilden den Höhepunkt der Jugendstil-Malerei in Wien. Aber auch das Kleinformat des Exlibris war dem großen Klimt die Mühe wert: 1897/98 gestaltete er ein Exlibris mit dem Haupt der Athene für die Secession, auch deren Bücherstube übernahm das Motiv für ihr Exlibris, aber mit gesetztem Eignervermerk.

 

1898 malte Klimt eine Pallas Athene mit goldenem Helm, Harnisch und Lanze, wozu ihn ein Plakat von Franz Stuck für die VII. Internationale Kunstausstellung in München angeregt hatte. 1899 übernahm er die Idee des Athene-Hauptes für das Titelblatt der ersten Nummer der Secessions-Zeitschrift „Ver Sacrum“, die 1900 erschien. Auch auf dem Plakat der XVIII. Ausstellung der Wiener Secession 1903 findet sie sich wieder. Das Haupt der wachenden Athene, die in voller Rüstung dem Schädel des Zeus entsprungen ist, gilt als Inkarnation von Intelligenz und Weisheit; zudem ist die Göttin für Kunst, Handwerk und Handarbeit zuständig:  das ideale Symbol der trotzigen Entschlossenheit, den Weg mit wachen Sinnen in die Moderne zu wagen.










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Gustav Klimt, Exlibris für die Vereinigung bildender Künstler Österreichs Secession, 1897/98, Klischee, 95x46 mm

 


 
 
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